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Die Rettungskarte

21.02.2018 Durch Fahrzeug bezogene Informationen direkt am Unfallort wird die Rettungszeit erheblich verkürzt und die Überlebenschancen steigen!

Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen für die Rettungskräfte an der Unfallstelle. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte. Diese soll einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden bis flächendeckend in ganz Europa eine elektronische Datenübermittlung an die Unfallstelle möglich ist.

Was ist zu tun?

1. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus, damit Problembereiche klar erkennbar sind. Die Rettungskarten für alle Fahrzeugmodelle und Typen gibt hier auf der ADAC-Website zum kostenlosen Download.

2. Prüfen Sie anhand der Typbezeichnung und dem Foto, ob die ausgedruckte Rettungskarte Ihrem Fahrzeug entspricht. Es wird immer die maximal mögliche Airbagausstattung dargestellt.

3. Befestigen Sie die Rettungskarte nur hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international kommunizert. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.

4. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber kann man auf verschiedenen Online-Portalen kostenlos anfordern oder gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle.

Fertig!

Kostenpflichtig gibt es die Rettungskarten auch Online bereits per Aufkleber mit QR-Code! Hier gehts zu den Seiten...

Kategorien: Rathaus