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Neues Naturschutzprodukt „Juradistl-Honig“ geht an den Start

08.10.2019 Juradistl-Honig: Süße Vielfalt aus dem Oberpfälzer Jura

Präsentierten den neuen „Juradistl-Honig“: (v.li.) Heidrun Waidele, Landschaftspflegeverband e. V.; Pfarrer Klaus Weber; Bezirks- und Kreisbäuerin Rita Blümel; Diözesanpräses Monsignore Thomas Schmid; Landrätin Tanja Schweiger; Elisabeth Sojer-Falter, Regionalentwicklung; BBV-Kreisobmann Johann Mayer; Imker Arno Templin mit Mutter Christa Templin und Sohn Jakob, Josef Sedlmeier, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes; Imker Peter Haigermoser, (Foto: Beate Geier/LRA Regensburg)
Juradistl Honig (Foto: Beate Geier/LRA Regensburg)

Regensburg (RL). „Mit dem Juradistl-Honig gibt es nun ein weiteres regionales Naturschutzprodukt, das auf genussvolle Art und Weise den Erhalt der heimischen Artenvielfalt sichert“, betonte Landrätin Tanja Schweiger, Vorsitzende des Landschaftspflegeverbands Regensburg e. V., bei der Präsentation des Juradistl-Honigs beim Großen Regionalmarkt, der im Rahmen der Regionaltage stattfand. „Ich freue mich sehr, dass wir nach dem Juradistl-Lamm, dem Juradistl-Weiderind und der Juradistl-Apfelschorle unsere Produktpalette erneut erweitern und damit Naturschutz und Genuss wunderbar verbinden konnten“, ergänzte Josef Sedlmeier, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands.

„Eine jährliche Wachsanalyse garantiert, dass der Honig rückstandsfrei ist – dabei spielt die Wachsqualität eine große Rolle für die Gesundheit des Bienenvolkes. Die Entgiftung der Biene, des Nektars und des Honigs geschieht durch das Wachs, es ist praktische die ‚Leber’ der Bienen“, meinte Imker Arno Templin. Hier sei heimisches Imkerhandwerk gefragt, keine Großproduktion, sondern regionale Erzeugung, bei der zudem darauf geachtet werde, dass die Honigbiene an besonderen Biotopen der Wildbiene keine Konkurrenz mache, so Heidrun Waidele vom Landschaftspflegeverband.

Diese Aspekte sind auch der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung der Oberpfalz wichtig, die das Projekt fachlich begleitet und fördert.

Geplant ist, dass das Produkt auch über die Regionaltheke in den Einzelhandel kommt. So können viele Verbraucher dann mit ihrem Einkauf die heimische Artenvielfalt fördern.

Honig- und Wildbienen spielen die wichtigste Rolle unter allen Insekten bei der Blütenbestäubung. 80 Prozent unserer Kultur- und Nutzpflanzen profitieren von deren Bestäubung.

Das Start-Team für den „Juradistl-Honig“ besteht aus den Imkern Arno Templin und Peter Haigermoser aus Regensburg sowie Adolf Meier aus Kallmünz. Der Landschaftspflegeverband nimmt gerne noch weitere Imker auf - vorausgesetzt, sie erfüllen die strengen Qualitätskriterien des Juradistl-Honigs.

Kategorien: Rathaus